













Robinson & Crusoe
Eine clowneske Parabel über Angst und Gemeinschaft von Nino d’Introna und Giacomo Ravicchio, Deutsch von Herta Conrad
Zwei Männer begegnen sich irgendwo im Nirgendwo. Sie kommen offensichtlich aus unterschiedlichen Richtungen, und verständigen können sie sich nicht. Weil sie den jeweils anderen nicht einordnen können, bekommen sie große Angst. Sie denken, Angriff sei die beste Verteidigung und werden deshalb zu Feinden. Jeder der beiden will die Überhand, jeder das Sagen haben – oder eigentlich nur sich selbst beschützen. Doch weil sie nicht entkommen, der Situation nicht entgehen können, finden sie Wege, sich verständlich zu machen und stellen fest: So unterschiedlich scheinen sie gar nicht zu sein. Langsam schafft der Austausch miteinander ein Wohlwollen füreinander. Denn wie kann man sich feindlich begegnen, wenn man sich kennt? „Robinson & Crusoe“ behauptet sich seit der Uraufführung 1985 in Italien auf den Bühnen Europas, denn die clowneske Parabel zur Überwindung des tödlichen Hasses ist weiterhin aktuell.
Kilian Bohnensack ist ein junger Münchner Film- und Theaterregisseur. In seinen ersten Inszenierungen in der Freien Szene München und zwei erfolgreichen Kurzfilmen hat er einen feinen Sinn für Humor entwickelt, der in seiner Debut-Inszenierung an der Schauburg gefordert sein wird.
Auf einen Blick
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Gewissermaßen ist es wie ein Tanz auf einer Briefmarke, was die Darsteller von „Robinson & Crusoe“ vollführen: Nicht mehr als geschätzt dreieinhalb Quadratmeter Fläche stehen ihnen auf einer Dachschräge inmitten der Bühne zur Verfügung, um als Figuren zwischen Michelinmännchen und Samurai-Krieger ihre Begegnung zwischen Feindschaft, Kampf, Annäherung, Verbundenheit und Abschied zu erzählen. Es ist ein Unterfangen, das ihnen auf beeindruckende Weise gelingt.
Die seltsame Sprache Robinsons wurde vom Schauburg-Team mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz erfunden. Was ein Satz wie "Aa zxurble, oofoo zxurble aaa oofoo oofoo" im Einzelnen bedeutet, lässt sich nur erahnen, aber der witzige Sprachmix aus KI-Wortschatz und deutschen Sätzen macht aus unerbitterlichen Feinden gute Freunde in gemeinsam zu bewältigender Not. Sowohl die Autoren als auch der Regisseur zeigen sehr spielerisch die Möglichkeit des Menschen, sich zwischen mörderischer Grausamkeit und einer dem Leben zugewandten Gemeinsamkeit entscheiden zu können.
Die clowneske Parabel von Empathie und Miteinander passt in unsere Zeit noch so gut wie in die 80er Jahre. Damals war Golf-Krieg, heute sind die Ukraine und der Nahe Osten in Kriege verstrickt. Schon Kinder im Grundschulalter wissen davon, genau wie sie Bilder von Hochwasserfluten kennen: Die Zeiten sind schwierig. Wenn wir alle hier heil wieder rauskommen wollen, dann sicher nicht, indem wir streiten oder einfach nur Angst haben.
Wir brauchen eine neue Idee, ist doch klar, oder?
Der clownesken Parabel „Robinson & Crusoe“ gelingt es, große Themen wie Feindschaft und Gemeinsamkeit auf einer Dachschräge zu verhandeln.
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