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vier Schauspielende sitzen in der Reihe und streiten miteinander
Gute Wut Pressebild mit vier Darsteller*innen die sitzen, böse schauen und sich vom Platz drängen wollen
Fabian Frinzel "Donnerblitze, Durcheinander"
Gute Wut Pressefoto mit vier Darsteller*innen sitzend auf Würfeln
Pressefoto Gute Wut mit vier Darsteller*innen stehend und sitzend vor dem Würfel und auf dem Würfel
Gute Wut Pressefoto mit Darstellerin sitzend auf Würfel und Darsteller dahinter stehend
Gute Wut Pressefoto Darstellerin im Hintergrund auf Würfel sitzend, zwei Darsteller im Vordergrund, einer trägt den anderen, der mit roten Fäden eingewickelt ist
Gute Wut Pressefoto mit zwei Darstellern, beide sich umarmend mit roten Fäden umwickelt
Gute Wut Prssefoto mit Darstellerin und Darsteller, der in roten Faden eingewickelt ist
Gute Wut Pressefoto mit Darsteller und Datstellerin balancierend auf Würfel zum Sitzen
zwei bunt gekleidete Schauspielende schreien sich gegenseitig an
Gute Wut Pressefoto Darsteller und Darstellerin stehen sich gegenüber und streiten
Gute Wut Pressefoto mit zwei Darstellern im Hintergrund im roten Faden eingewickelt, im Vordergrund Darstellerin auf Sitz-Würfel sitzend und schaut zu
Gute Wut Pressefoto mit streitenden Darstellern
Pressefoto Gute Wut Vorhang mit Darstellern sitzend dahinter
4+

Gute Wut

Tanztheater über ein großes Gefühl und den Umgang mit eigenen und fremden Grenzen

Stopp. Bis hierher und nicht weiter. Ich sehe rot. Eine rote Linie. Davor treten? Darauf treten? Darüber treten? Darüber. Jetzt fühlt es sich durcheinander an. Es wird stürmisch und groß. Was ist das? Ein Gefühl? Das muss es sein, sie ist da: die Wut. Die Wut ist brausend und manchmal unheimlich, aber sie tut gut. Sie zeigt mir, wo es lang geht, und ich nehme dich mit: Hier ist meine Linie, hier hört sie auf. Du kannst davor treten, manchmal darauf, aber nicht darüber, pass bitte auf. Das ist meine Grenze, wo ist deine?

Ceren Oran wurde in Istanbul geboren, studierte zeitgenössischen Tanz an der Salzburg Experimental Academy of Dance und arbeitet seitdem als freischaffende Tänzerin, Choreografin und Soundpainterin. Ihre Arbeiten für junges Publikum werden national und international auf prominenten Bühnen und Festivals gezeigt. Sie ist Förderpreisträgerin TANZ der Stadt München 2022. In der Spielzeit 2024/25 arbeitet sie zum ersten Mal an der Schauburg. Gemeinsam mit den Spieler*innen des Ensembles wird sie ein Bewegungstheater entwickeln, das Elemente des zeitgenössischen Tanz mit denen des Schauspiels verbindet und sich mit eigenen und fremden Grenzen, dem Aushandeln von Regeln und der Wut als Orientierung beschäftigt.

WOW!

Für „Gute Wut“ wurde Ceren Oran mit dem deutschen Theaterpreis DER FAUST 2025 in der Kategorie „Regie Theater für Junges Publikum“ ausgezeichnet.

Auf einen Blick

Altersempfehlung
ab 4 Jahren bis 7 Jahren
Bis 1. Klasse
Dauer
ca. 40 Minuten
Mit
David Campling, Janosch Fries, Lucia Schierenbeck, Anh Kiet Leh, Annelie Straub

Team & Produktion

Ceren OranInszenierung
Ragna HeinyAusstattung
Gudrun PlaichingerMusik
Katharina EngelDramaturgie
Philipp BoosTheaterpädagogik
Fabian FrinzelFotos
Fotos
© Fabian Frinzel

Trailer

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Was sagen andere?

„Die Kombination aus Tanz, Bewegung und Schauspiel, gepaart mit einer klaren, minimalistischen Bühnenästhetik, schafft eine Atmosphäre, die das Publikum sowohl emotional als auch intellektuell fesselt. Das Stück erinnert daran, wie wichtig es ist, den Umgang mit Wut zu lernen, um sie für persönliche und gesellschaftliche Veränderungen zu nutzen, statt sie nur als ein unkontrollierbares, gefährliches Gefühl zu betrachten. […] Insgesamt ist „Gute Wut“ eine inspirierende, emotionale Auseinandersetzung mit einem der komplexesten menschlichen Gefühle, die dieses auf eine neue, tiefere Weise verstehen lässt. Wie sich Wut in Optimismus umwandeln lässt, da lieferte der Jubel nach der Premiere „Gute Wut“ am Samstag das beste Beispiel: Applaus für die Choreografin Ceren Oran mit David Campling, Janosch Fries, Lucia Schierenbeck und Annelie Straub.“ 

Tanznetz

„Dass Wut tatsächlich „gut“ sein kann als Indikator für ein Spiel, das kippt, indem es andere zu Außenseitern macht oder ihre Grenzen verletzt, vermittelt diese Performance humorvoll und doch eindringlich. Die erste Premiere im Schauburg Labor, der zweiten Spielstätte der Schauburg in Ramersdorf, erweist sich als empathische Gestaltung eines oft zu Unrecht schlecht beleumdeten Gefühls, das sich bei genauerer Betrachtung als Anstoß für notwendige Veränderungen erweisen kann.“ 

Süddeutsche Zeitung

„Und ist manche Wut nicht gerechtfertigt? Sollte man ihr nicht manchmal Luft machen, damit es friedlich weitergehen kann? "Gute Wut" nennt Ceren Oran ihre neue Choreografie, womit bereits im Titel schon eine Umdeutung des eher negativ konnotieren Begriffs angedacht ist. [...] Und ach, wie die Wut die Gesichter und Körper verformt - in Zeitlupe wird das noch mal anschaulicher. Das innere wird nach außen gekehrt - die Metaphorik funktioniert prächtig bei dieser vierzigminütigen, spielerisch dicht und gewitzt inszenierten Choreografie. In der Bewegung entstehen Bilder, die sich bei Groß und Klein leichtfüßig ins Verständnis drehen. [...] Die Performance ist jetzt schon regelmäßig zu sehen und jenseits aller Wut darf man sich freuen, dass es sie gibt.“

Abendzeitung München

„Choreografin Ceren Oran macht […] eine oft negativ empfundene Emotion zu etwas Positiven. Basierend auf Kinderspielen entwickeln sich symbolische Performances von Ausgrenzung zur Versöhnung. […] Das ist atemberaubend genau getimt, nicht nur in den Tempi und den Stopps in den Bewegungen, sondern auch im Aufbau der Emotionen. […] Fast slapstickhafte Spiele entstehen, an der nicht nur die zuschauenden Kinder Spaß haben.“


Die Deutsche Bühne 

„Bewundernswert, was Ceren Oran aus diesem Ensemble herausholt. […] In „Gute Wut“ verschmelzen pantomimische und tänzerische Momente zu einer überzeugenden Einheit. […] Das Team der Schauburg darf sich über eine rundum gelungene choreografische Arbeit freuen, die – unschwer zu prophezeien – sich lange auf den Spielplan halten wird.“

Die Deutsche Bühne 

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WOW!

Für „Gute Wut“ wurde Ceren Oran mit dem deutschen Theaterpreis DER FAUST 2025 in der Kategorie „Regie Theater für Junges Publikum“ ausgezeichnet.