

Mehrfachleben
Eine Frage der Identität mit Münchner Jugendlichen von Ulrike Günther
LABgoesGroßeBurg
Acht Jugendliche begegnen sich in München. Sie gehen zur Schule, denken über einen zukünftigen Beruf oder den neusten Crush nach. So weit so normal. Aber sie erleben sich nicht als normal, nicht als die Norm, sondern als die anderen, denn ihre Wurzeln liegen im Jemen oder dem Irak, in El Salvador, Sizilien, der Ukraine oder in der sprichwörtlichen Walachei. Die Jugendlichen nehmen uns mit in ihren Alltag zwischen Küchentisch und Hausaufgaben, Ausländerbehörde und Hoffnung, Minijob und Heimweh. Ihr alltäglicher Wechsel zwischen den Sprachen, Kulturen und auch Staatsangehörigkeiten bereichert nicht nur ihren Alltag, er ist auch mehrfach anstrengend. Auf der Bühne teilen sie ihre Schicksale, ihre Erfahrungen, ihre Vorurteile und ihre Lieder miteinander und mit dem Publikum.
Die jungen Darsteller*innen gestalten in dieser partizipativen Theaterarbeit als Expert*innen ihres Alltags den Inhalt und auch die theatrale Form. Regisseurin Ulrike Günther inszeniert zum 5. Mal an der Schauburg. Vor allem mit Rechercheprojekten hat sie sich überregional einen Namen gemacht. Das „Mehrfachleben“ betrifft auch die in Belgien lebende Mutter.
Auf einen Blick
Team & Produktion
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Rund um den Besuch
Wie war’s?
Was beschäftigt unsere Zuschauer*innen nach dem Besuch? Sehen Sie die Antworten zu verschiedenen Stücken an.
AnschauenAlle Stücke


Endland


Gute Wut


Viva Wasser


Die Kuh Rosmarie


Socken, Mond und Sterne

Mehrfachleben


Wie das flunkert


Timm Thaler


Harder, Faster, Stronger


Just listen


Die Asche meines Vaters


Frieden Kriegen


Klang Spiel Platz


Die kleine Hexe


Ich will aber


Superheroes letzte Schlacht


Drunter & Drüber


Robinson & Crusoe

Glück im Doppelpack


La Le Luffft


Ein deutsches Mädchen


Lauschangriff

